25
Apr.

Erasmus+ Projekt „Circle of Life – Collect Grace“: Rückblick auf unsere Reise nach Budapest

Vom 19. bis zum 25. April 2026 nahm unsere Gruppe am Erasmus+ Projekt „Circle of Life – Collect Grace“ in Budapest teil. Gemeinsam mit europäischen Partnern erlebten unsere Schüler eine intensive, lehrreiche und bereichernde Woche voller fachlicher, kultureller und persönlicher Erfahrungen.

Bereits die Anreise nach Budapest verlief reibungslos. Die Vorfreude war bei allen deutlich spürbar. Am Abend trafen wir zum ersten Mal auf die französische Gruppe und ließen den ersten gemeinsamen Abend in angenehmer Atmosphäre ausklingen.

Am ersten Projekttag stand der Beruf des Landschaftsgärtners im Mittelpunkt. Unsere Schüler erhielten praxisnahe Einblicke in verschiedene Tätigkeitsfelder und Gestaltungsmöglichkeiten. Ein besonderes Highlight war das eigenständige Anfertigen eines Blumengestecks, bei dem Kreativität, handwerkliches Geschick und ein gutes Auge gefragt waren. Außerdem bekamen die Teilnehmer einen spannenden Einblick in die ungarische Friedhofskultur. Besonders interessant war die Vorstellung eines nahezu ausgestorbenen Handwerks: die Grabkennzeichnung durch sogenannte Holzpfähle. Der Besuch der beeindruckenden Basilika St. Stephan rundete den Tag ab.

Am zweiten Tag besichtigte die Gruppe den Fiumei-Straßen-Friedhof mit seinen monumentalen Grabstätten und seiner parkähnlichen Anlage. Anschließend arbeiteten die Schüler in Kleingruppen: Sie bestimmten verschiedene Baumarten, dokumentierten deren Besonderheiten und hielten mögliche Krankheitsbilder fest. So konnten sie ihr Fachwissen direkt vor Ort anwenden und vertiefen. Danach führte das Programm ins Burgviertel von Budapest, wo besonders die eindrucksvolle Architektur und der Ausblick auf die Donau begeisterten.

Auch der dritte Projekttag war von praktischer Arbeit geprägt. In der Varga Márton School erhielten unsere Schüler die Möglichkeit, selbst eine Grabstätte zu gestalten. Sie waren in alle Arbeitsschritte eingebunden – von der Vermessung über das Verlegen der Steine bis hin zur Bepflanzung. Diese praktische Erfahrung war für alle ein besonderes Highlight. Im Anschluss konnten wir im japanischen Garten der Schule kurz verweilen, bevor wir die Grabstätte von Gül Baba besuchten.

Ein weiterer Programmpunkt führte die Gruppe nach Tata. Dort erwartete uns ein abwechslungsreicher Tag mit der Besichtigung eines Arboretums, eines Waldfriedhofs sowie eines Ökodorfs. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Naturbeobachtung: Die Schüler beschäftigten sich intensiv mit der Erfassung und Dokumentation verschiedener Vogelarten und lernten dabei ökologische Zusammenhänge besser zu verstehen.

Zum Abschluss des Projekts stand die gemeinsame Reflexion im Mittelpunkt. Die Schüler konnten ihre Eindrücke teilen und die vergangenen Tage Revue passieren lassen. Ergänzt wurde das Programm durch ein Teambuilding-Spiel sowie die feierliche Übergabe der Teilnahmezertifikate. Ein besonders schönes gemeinsames Erlebnis war auch das Probieren von Süßigkeiten aus den verschiedenen teilnehmenden Ländern. Den letzten gemeinsamen Abend verbrachten wir in gewohnter Runde mit viel Spaß und Emotionen.

Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen. Die Heimreise verlief problemlos: Nach dem Flug nach Frankfurt ging es mit dem ICE weiter bis nach Aachen.

Eine intensive, lehrreiche und bereichernde Woche in Budapest liegt hinter uns. Gemeinsam mit unseren europäischen Partnern konnten unsere Schüler zahlreiche fachliche, kulturelle und persönliche Erfahrungen sammeln. Neue Freundschaften sind entstanden und viele Eindrücke werden sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Dieses Projekt wird finanziell von der Europäischen Union unterstützt.